Finanzspritze für Österreichs "Kranke Kassen"

7. Oktober 2002, 10:00
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Finanziell schlechter gestellte Krankenkassen sollen mit insgesamt mehr als 300 Millionen Euro unterstützt werden

Wien - Der Hauptverband der Sozialversicherungen entscheidet heute über die Verteilung des Geldes aus dem Ausgleichsfonds der Krankenkassen. Finanziell schlechter gestellte Krankenkassen werden heuer aus diesem Topf mit insgesamt mehr als 300 Millionen Euro unterstützt. Das Geld kommt von Beiträgen aller Kassen und aus Darlehen, die besser gestellte Kassen zum Teil gegen ihren heftigen Widerstand zur Verfügung stellen mussten.

Den größten Anteil bekommt die Wiener Krankenkasse mit einem Betrag von mehr als 120 Millionen Euro. An zweiter Stelle folgt die Sozial-Versicherung der Bauern mit etwa Millionen Euro, der Rest verteilt sich auf die Kranken-Kassen von Kärnten, der Steiermark, von Tirol und Burgenland: mit Zuschüssen zwischen 37 und acht Millionen Euro.

Die Geschäftsführung des Hauptverbands der Sozialversicherungen will heute die geplanten Zahlungen beschließen, um die Leistungen der Krankenkassen zu sichern. (APA/red)

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