Rechtsextreme Mégret verliert Bürgermeisteramt in Vitrolles

7. Oktober 2002, 08:04
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Sozialistischer Kandidat erhält 54 Prozent

Vitrolles - Die rechtsextreme Politikerin Catherine Mégret hat ihr Bürgermeisteramt in der südfranzösischen Stadt Vitrolles verloren. Bei der örtlichen Kommunalwahl am Sonntag landete die Ehefrau des Vorsitzenden der National-Republikanischen Bewegung (MNR), Bruno Mégret, nach eigenen Angaben nur auf dem zweiten Platz. Künftiges Stadtoberhaupt ist demnach der sozialistische Kandidat Guy Obino, für den 54 Prozent der Einwohner stimmten.

Mégret zeigte sich von dem Ergebnis enttäuscht: "Das ist ein Sieg der Kungelei und der Desinformation." Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem im Juli der Pariser Staatsrat als höchstes Verwaltungsgericht die Wahl der MNR-Kandidatin zur Bürgermeisterin im Früjahr 2001 für ungültig erklärt hatte. Als Grund waren Unregelmäßigkeiten während des Votums angeführt worden. (APA)

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    Rechtsextreme Catherine Mégret verliert ihr Bürgermeisteramt

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