Kritik an Strasser und Khol von SPÖ und Grünen

6. Oktober 2002, 15:48
3 Postings

Bures verweist auf mangelndes Personal beim Bundesaslyamt - Häupl: "In Wien wird kein Asylant erfrieren oder verhungern"

Wien - Kritik an der Asylpolitik von Innenminister Ernst Strasser (V) und den Aussagen von Klubchaf Andreas Khol dazu kam am Sonntag von SPÖ und Grünen. Die Khol angesprochene lange Dauer der Asylverfahren hält SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures für ein "klares Versäumnis der Regierung", weil bei den zuständigen Behörden nur ein Drittel der eigentlich notwendigen Beamten tätig sei. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl betonte laut einer Aussendung bei einer SP-Veranstaltung: "In Wien wird im Winter mit Sicherheit kein Asylant erfrieren oder verhungern."

Eva Glawischnig, die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, wiederum warf Khol vor, in der Fernseh-"Pressestunde" den "inhumanen Kurs" Strassers in der Asylpolitik verteidigt zu haben. "Das einzige Ziel Khols ist offenbar der Machterhalt, der mit Hilfe der Haider-Stadler-Reichhold-FPÖ gelingen soll." (APA)

Share if you care.