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7. Oktober 2002, 11:04
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Deutsche Juroren dürfen 2003 nicht nach Cannes - Der Grund: "Illegales und undemokratisches" Verhalten von elf deutschen Agenturen

Wie deutsche Branchenmagazine berichten, haben die Organisatoren des Cannes Lions International Advertising Festival beschlossen, keine Juroren aus Deutschland zu nominieren.

Der Grund: Die Organisatoren werfen elf deutschen Agenturen "illegales und undemokratisches Verhalten" vor, die Agenturen hätten mit der Gründung eines "Kreativ-Indexes" Preisverleihungen boykottiert, darunter auch den "Eurobest". Dieser Award wird ebenfalls von den Cannes-Organisatoren ausgeschrieben.

Der Kreativ-Index wurde im März 2000 gegründet, Kerngedanke dabei war, sich nur noch an einer vordefinierten Liste von "ernst zu nehmenden" Kreativwettbewerben zu beteiligen, um vor allem auch Teilnahmegebühren zu sparen. In Zusammenarbeit mit dem "Manager Magazin" wird seither ein Agenturranking anhand der gewonnenen Preise in den vordefinierten Wettbewerben erstellt.

Dieses Vorgehen sorgte für zahlreiche Kritik und Diskussionen in der Branche. Initiatoren dieses "Kreativ-Index" waren Sebastian Turner von Scholz & Friends und André Kemper von Springer & Jacoby. Später gesellten sich Heye & Partner, Kolle Rebbe, Young & Rubicam, KNSK, Slagman, Ogilvy & Mather, Publicis und MCLB dazu.

Vor kurzen gab Franz Prenner - nach knapp einem Jahr als CEO des International Advertising Festival Cannes Lions - seine Rückkehr nach Wien bekannt (siehe dazu: Nur ein Jahr als Löwenbändiger). (red)

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canneslions.com

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