Schachner bei Donezk im Gespräch

8. Oktober 2002, 19:44
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Finanzielle Eingung mit Frank Stronach erzielt - GAK vorerst erste Ansprechstelle

Wien - Für Walter Schachner ist das Kapitel Wiener Austria, das eine der größten moralischen Tiefschläge seiner Karriere darstellt, seit Dienstag abgeschlossen. Der Ex-Coach einigte sich am Dienstag in Oberwaltersdorf mit Frank Stronach darauf, dass die finanziellen Ansprüche innerhalb der nächsten zwei, drei Wochen abgegolten werden. "Meine Wünsche wurden respektiert. Damit habe ich den Kopf frei für neue Aufgaben und bin nach allen Seiten offen", sagte der Ex-Internationale.

Massenhaft Angebote

An Angeboten mangelt es nicht. Nach Angaben des bei den Violetten durch Christoph Daum ersetzten Trainers gibt es welche aus Österreich, Italien, der Schweiz und auch aus der Ukraine von Schachtjor Donezk, wo man ja nach der Entlassung von Nevio Scala und der Absage von Daum weiter auf Trainersuche ist.

GAK am Drücker

Erster Ansprechpartner ist jedoch der GAK, von dem Schachner noch am Dienstag einen Anruf erwartete. "Der GAK hat sich zuerst gemeldet", berichtete der gefragte Coach, der sich trotz seiner im ersten Frust getätigten Aussagen ("Ich weiß nicht, ob ich in Österreich überhaupt noch arbeiten kann") auch durchaus vorstellen kann, schon bald wieder auf der Trainerbank zu sitzen. Wo das sein wird, hängt von den Gesprächen bzw. Verhandlungen mit den jeweiligen Interessenten ab.(APA)

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