SP-Kuntzl bedauert Scheitern des Gipfels

5. Oktober 2002, 14:48
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Bundesgeschäftsführerin übt deutliche Kritik am Fernbleiben von Innenminister Strasser

Wien - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl bedauerte am Samstag das Scheitern des gestrigen Asylgipfels. Kritik übte Kuntzl dabei vor allem an Innenminister Ernst Strasser (V), der es nicht einmal der Mühe wert gefunden habe, sich persönlich mit den NGOs an einen Tisch zu setzen, sondern lediglich von einem Sektionschef einen Vorschlag übermitteln habe lassen.

Strasser nehme für einige Stimmen von ehemaligen FPÖ-Wählern offensichtlich bewusst in Kauf, dass Asylwerber auf die Straße gesetzt werden, so Kuntzl in einer Aussendung. Für Kuntzl ist das Fernbleiben Strassers auch ein Eingeständnis dafür, dass dieser mit seiner Asylpolitik gescheitert ist. Zudem sei Strassers Nichtteilnahme ein neuerlicher Beleg für dessen "Unmenschlichkeit und Ignoranz gegenüber menschlichen Schicksalen", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (APA)

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