Elfenbein für Antiquitäten oder Kuriositäten

4. Oktober 2002, 15:44
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Weltweiter Bann kann Handel nicht unterbinden

Genf - Trotz eines weltweiten Banns geht der Handel mit Elfenbein weiter. Die größte Nachfrage nach Elfenbein gebe es derzeit in China, sagte Jim Armstrong vom Sekretariat der "Konvention über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten" (CITES) am Freitag in Genf. Weitere große Märkte seien Nigeria, die Demokratische Republik Kongo sowie Thailand.

Obwohl der Elfenbeinhandel seit 1989 verboten ist, sind nach Angaben von CITES die Märkte in Afrika und Asien seit 1996 wieder verstärkt aktiv geworden. Seit 1998 gebe es eine "dramatisch angestiegene Nachfrage" in China. In Asien werde Elfenbein vor allem für Antiquitäten oder Kuriositäten genutzt. Seit dem Handelsverbot von 1989 hat CITES mehr als 7.800 Fälle des illegalen Handels mit Elefanten-Produkten in 150 Ländern registriert. (APA/dpa)

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