Zivilschutz-Probealarm: Kärnten kein Heuler

5. Oktober 2002, 16:08
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Südlichstes Bundesland mit den meisten Ausfällen - Bundeswarnzentrale dennoch zufrieden

Wien - In Österreich heulten die Sirenen: Samstag zwischen 12.00 und 13.00 Uhr ertönten im ganzen Bundesgebiet insgesamt vier Signale im Rahmen eines planmäßigen Zivilschutz-Probealarms. Das Ergebnis war insgesamt positiv. Nur 4,45 Prozent der Sirenen fielen ganz oder teilweise aus. Auf Grund zahlreicher Teilausfälle gab es in Kärnten allerdings mit 27,25 Prozent Gesamt-Defektmeldungen einen negativen Ausreißer.

"95,55 Prozent der Sirenen funktionierten. 4,45 Prozent waren Teil- oder Totalausfälle. Das ist ein gutes Ergebnis, das den Resultaten der letzten Jahre entspricht", erklärte Samstag Nachmittag bei Vorliegen der Endauswertung ein Sprecher der Bundeswarnzentrale in Wien. Als Totalausfall wurde überhaupt kein abgegebenes Signal gewertet, als Teilausfall andere Defekte. Getestet wurden insgesamt 7.804 Sirenen.

Freilich, zu offenkundigen technischen Problemen kam es am Samstag bei dem Probealarm in Kärnten. Von den dort installierten 855 "Heulern" hatten 224 (26,2 Prozent) einen Teilausfall und 9 (1,05 Prozent) einen Totalausfall. Das machte immerhin einen Gesamtschadensanteil von 27,25 Prozent in diesem Bundesland und war negative Spitze.

Die Bundesländerabrechnung (Anteil der Teil- und Totalausfälle):

Vergleich 2002/2001:

Burgenland: 0,00 Prozent/1,23 Prozent
Kärnten: 27,25 Prozent/8,27 Prozent
Niederösterreich: 0,99 Prozent/8,00 Prozent
Oberösterreich: 1,77 Prozent/6,50 Prozent
Salzburg: 1,71 Prozent/2,15 Prozent
Steiermark: 1,00 Prozent/2,54 Prozent
Tirol: 2,84 Prozent/6,80 Prozent
Vorarlberg: 3,14 Prozent/1,57 Prozent
Wien: 1,30 Prozent/2,55 Prozent

Gesamt: 4,45 Prozent/4,40 Prozent
Rate gesamt: 95,55 Prozent/95,60 Prozent

Alle Systeme in der Bundeswarnzentrale in Wien funktionierten optimal. (APA)

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    Bundesweite Sirenenprobe

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