Mehr Abwechslung für Plakatwände

4. Oktober 2002, 13:04
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Gewista, Außenwerbung und Heimatwerbung plakatieren ab April 2003 auch im 14-Tage-Rhythmus

Auf den österreichischen Plakatwänden könnten sich die Sujets künftig häufiger abwechseln. Bisher werden die Plakate alle vier Wochen ausgetauscht. Ab April 2003 wollen die drei Plakatunternehmen Gewista, Außsenwerbung/Ankünder und Heimatwerbung der Werbewirtschaft ab April 2003 zusätzlich den so genannten Zwei-Wochen-Rhythmus anbieten. Man reagiere damit flexibel auf die "insgesamt gestiegene Dynamisierung in der Kommunikationslandschaft", hieß es am Freitag bei einer Pressekonferenz.

Interesse an einer kürzeren Aushangdauer

Umfragen seitens des Branchen-Vereins "Das Plakat" hätten ergeben, dass im Markt Interesse an einer kürzeren Aushangdauer bestehe. Die Einführung im April sei nun als "Praxistest" zu verstehen, so Heimatwerbung-Geschäftsführer Ferdinand Ploner: "Zwar ist der Vierzehntagerhythmus in Westeuropa durchaus üblich, doch besteht in Österreich eine andere Tradition."

Besonders geeignet sei der kürzere Rhythmus für Promotions, zeitlich gebundene Aktionen im Handel oder Eventankündigungen, führte Heinrich Schuster (Außenwerbung/Ankünder) aus. Alles in allem für Gewista-Generaldirektor Karl Javurek denn auch eine "intelligente, marktadäquate Ergänzung und Flexibilisierung". Denn wer seine Plakate vier Wochen lang unters Volk bringen will, kann das natürlich auch weiterhin tun. (APA)

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