Ausgezeichnete "Welt der Frau"

7. Oktober 2002, 07:36
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Förderpreis des Österreichischen Hilfswerks geht an drittgrößtes Frauenmagazin Österreichs

Die Redaktion der Zeitschrift "Welt der Frau" wurde für ihre Serie "Kind und Karriere" im Rahmen der Verleihung des 4. JournalistInnenpreises des Österreichischen Hilfswerkes mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Die Jury beeindruckte die "besondere und umfassende Recherchequalität in einem für die Lebensrealität einer breiten Leserschaft relevanten und hier konsequent aufbereiteten Themenfeld". In der 2001 veröffentlichten Serie "Kind und Karriere" berichteten Journalistinnen aus aller Welt über die gesetzlichen Regelungen und die reale Lebenssituation von erwerbstätigen Frauen nach der Geburt eines Kindes in ihrem Land. In der Laudatio würdigte Wolfgang Langenbucher vom Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien als Mitglied der Jury das redaktionelle Konzept und dessen "geduldige Ausführung". "In der Serie wurde nicht nur­ wie sonst meist üblich die Situation im Westen verglichen, sondern mit globalem Blick betrachtet", hob Professor Langenbucher hervor.

Der Hauptpreis in Höhe von € 2000.- erging an Ute von Maurnböck für das ORF-Hörfunk Feature "JP - Supermärkte für leere Taschen". Einen weiteren Förderungspreis erhielt Christoph Wurmdobler für seine Reportage "Böse Worte ­ Tourette Syndrom" in der Wiener Wochenzeitung "Falter".

Preisgeld für Frauenhaus in Mostar gestiftet

Das Preisgeld in Höhe von € 750.- wurde von der Redaktion dem Frauenhaus "Mirjam" in Mostar gestiftet. Dieses Projekt für Opfer von Gewalt wurde mit Unterstützung der LeserInnen von "Welt der Frau" sowie mit Hilfe der Katholischen Frauenbewegung Österreichs und der Caritas Oberösterreich aufgebaut.

"Welt der Frau" ist mit 278.000 LeserInnen laut Mediaanalyse 2001 derzeit die drittgrößte Frauenzeitschrift in Österreich. Sie wird von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs herausgegeben und ist nur im Abonnement erhältlich. (red)

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