Popgruppe aus iranischer Stadt verjagt

4. Oktober 2002, 18:44
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Polizei konnte Musiker vor islamistische Milizen nicht schützen

Teheran - Islamistische Milizen haben eine iranische Popgruppe aus der Stadt Isfahan verjagt. Die im Iran sehr populäre Band Arian sei gezwungen worden, ihren Auftritt vorzeitig zu beenden und die Stadt zu verlassen, berichtete die Teheraner Zeitung "Hayat'e No" am Donnerstag.

Die Polizei habe den Musikern mitgeteilt, dass sie ihre Sicherheit nicht mehr garantieren könne. Nach Auskunft des örtlichen Polizeichefs wurden die Bandmitglieder mehrmals attackiert, bis ihnen die Ordnungskräfte schließlich beim Verlassen der Stadt "geholfen" hätten. (APA)

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