Kooperation von United und US Airways genehmigt

3. Oktober 2002, 15:32
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US-Regierung gibt grünes Licht für Code-Sharing-Abkommen

Chicago - Das amerikanische Verkehrsministerium hat eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fluggesellschaften United Airlines und US Airways mit einigen Auflagen genehmigt. Das so genannte Code-Sharing-Abkommen ermöglicht den Verkauf von Plätzen auf den Maschinen der Partner-Gesellschaft, Flugplan-Abstimmungen, die jeweilige Anerkennung von Vielflieger-Meilen und erlaubt Fluggästen den gegenseitigen Zugang zu den Flughafen-Einrichtungen beider Airlines. Dies teilte United am Mittwoch nach Börsenschluss mit.

United, die zweitgrößte amerikanische Fluggesellschaft, ist in schweren Finanznöten und zieht ohne Tarifkonzessionen seiner Mitarbeiter einen Konkursantrag in Erwägung. US Airways, die sechstgrößte amerikanische Airline, befindet sich bereits in einem Konkursverfahren. Beide haben im Zuge der Luftfahrtkrise nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 riesige Verluste gemacht.

United-Chef Glenn Tilton verwies darauf, dass die beiden Fluggesellschaften strategisch gut zueinander passen. US Airways-Chef David Siegel hob das starke Streckennetz seiner Airline im Osten der USA und die expandierenden Flugverbindungen in die Karibik hervor. United verfüge über eine starke Position im Westen der USA sowie in Europa, Asien und Lateinamerika. Die Passagiere würden von der Vereinbarung profitieren. Die beiden Fluggesellschaften wollen die Code-Sharing-Flüge vom ersten Quartal 2003 an stufenweise einführen. (APA/dpa)

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