Mazda lässt Demner, Merlicek & Bergmann aussteigen

3. Oktober 2002, 16:09
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Zusammenarbeit wegen internationaler Vorgaben beendet - Demner: Etat-Gewinne im Ausland machen Verlust wett

Mazda Austria und Demner, Merlicek & Bergmann beenden die Zusammenarbeit mit Jahresende. Grund: veränderte internationale Rahmenbedingungen.

Österreich war  in den vergangenen Jahren der einzige Markt in Europa, der nicht von JWT betreut wurde. Mit der heuer erfolgten Übernahme des 50-Prozent-Anteils der "Erste Bank" durch die Mazda Motor Corporation veränderten sich die Rahmenbedingungen. Schon seit Anfang des Jahres nutzte Mazda Austria internationale Mazda-Kampagnen in den klassischen Medien. Seit Jahresbeginn sah sich D,M & B überwiegend mit Adaptierungsarbeiten konfrontiert. Kunde und Agentur hätten daher nun gemeinsam und im besten Einvernehmen beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden, heißt es in einer Aussendung.

"Weder Raunzen noch Jammern"

"Wir weichen den neuen Rahmenbedingungen eines unserer Lieblingskunden", so Mariusz Jan Demner. "Wir schauen optimistisch in die Zukunft: man braucht weder Raunzen noch Jammern über die zunehmende Internationalisierung unseres Geschäftes." Man verzeichne  heuer das erfolgreichste New Business-Jahr im Auslandsgeschäft. Nach den Etat-Gewinnen von M-Tel, Media Markt Holland, Lutz Deutschland und der Einführung von Vöslauer in Deutschland, will man demnächst bereits den Gewinn eines weiteren deutschen Kunden  bekannt geben.

Die Zusammenarbeit war erfolgreich und wurde mit Kreativpreisen ausgezeichnet. Drei Effis in Gold und zwei in Silber konnte man u.a. verbuchen.  (red)

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