USA: Finanzielle Hilfen für irakische Opposition frei

3. Oktober 2002, 06:34
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Untersuchung der Buchhaltungspraktiken beim Irakischen Nationalkongress beendet

Washington - Das US-Außenministerium hat seine Untersuchung der Buchhaltungspraktiken beim Irakischen Nationalkongress (INC) beendet und ist mit dem Ergebnis zufrieden, wie Außenamtssprecher Philip Reeker am Mittwoch mitteilte. Damit ist der Weg für weitere finanzielle Hilfen für den INC, einer Dachorganisation irakischer Oppositionsgruppen, frei.

Der Chef der Aufsichtsbehörde des Ministeriums, Clark Kent Erwin, hatte im vergangenen Jahr eine Beschränkung der Unterstützung verfügt. Grund dafür war, dass sich nicht klar herausfinden ließ, wofür die bisherigen US-Gelder ausgegeben worden waren.

Eine neue Überprüfung ergab Reeker zufolge jetzt, dass der INC US- Auflagen für eine Verbesserung seiner Praktiken erfüllt hat und die Restriktionen daher nicht mehr nötig seien. Der US-Kongress hatte vor vier Jahren 97 Millionen Dollar für den INC mit Hauptquartier in London bewilligt. Aber nur ein geringer Teil der Summe wurde wegen der Buchhaltungsprobleme ausgezahlt.

Der INC gehört zu sechs Oppositions-Organisationen, die im August zur Diskussion über politische Lösungen für den Irak im Fall eines Sturzes von Saddam Hussein eingeladen worden waren. (APA/dpa)

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