Uni setzt neue Akzente bei der Beratung

3. Oktober 2002, 11:18
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Mehr Service soll Berufseinstieg erleichtern

"Wir wollen eine umfassende Beratung der Studierenden ab der Matura gewährleisten und bieten mit Student-Point eine zentrale Stelle für Fragen und Beschwerden." Georg Winckler, Rektor der Universität Wien, stellt die neue Beratungsstelle und Informationsplattform vor. In diesem Sinne sei es jetzt auch wichtig, ergänzt Winckler, dass es am Studienende ein Karrierezentrum gibt, das den Absolventen letztlich den Einstieg ins Berufsleben erleichtert. Die Universität soll ihnen helfen, Beschäftigungsmöglichkeiten besser abzuschätzen und Soft Skills, wie rhetorische Fähigkeiten, zu erwerben.

Realisiert wird diese zweite Plattform mit der Gründung eines so genannten Career-Centers in Kooperation mit der Unitrain Personalauswahl GmbH seit 1. Oktober. "Wir werden die Studierenden schon während des Studiums begleiten, die Betreuung gegen Ende des Studiums stark intensivieren und letztlich in den Job führen", verspricht Unitrain-Geschäftsführerin Elisabeth Punzengruber. "Denn bereits mit Ende des ersten Studienabschnittes werden in vielen Studienrichtungen wesentliche und karrierebeeinflussende Entscheidungen getroffen."

Drei Berater beantworten Fragen wie die zur Berufswahl, zu Arbeitsmarkt und postuniversitärer Ausbildung; sie bieten Coaching und Kontakte zur Wirtschaft an. Neben der Personalvermittlung werden auch Praktika und Diplomarbeiten angeboten. Eine Reihe von Recruiting-Messen und Veranstaltungen runden das Angebot ab. "Die Seminare sollen den Studenten einen konkreten Nutzen und Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich im universitären Bereich entsprechend darzustellen", so Punzengruber.

25 Career-Points

Informationen erhalten Interessierte nicht nur in der Beratungsstelle, sondern auch auf der Website und an den rund 25 Career-Points, die bei den verschiedensten Instituten aufgestellt sind. Eine eigene Broschürenreihe soll Fragen zu Arbeitsrecht, frauenspezifischen Karrieren, etc. beantworten. (dh/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 3.10.2002)

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