Vietnam: Regierung lenkt bei umstrittenem Dammbau ein

2. Oktober 2002, 16:38
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Statt dem großen Projekt soll ein kleinerer Damm gebaut werden mitten im Erdbebengebiet - 91.000 Menschen sollen dafür umgesiedelt werden

Hanoi - Die vietnamesische Regierung hat nach der Kritik an einem groß angelegten Staudammprojekt eingelenkt und will nur noch eine kleinere Version bauen lassen. Das erklärte ein Sprecher des staatlichen Elektrizitätswerks am Mittwoch.

Der kleinere Damm, der in einem Erdbebengebiet der Provinz Son La angelegt werden soll, kostet umgerechnet knapp drei Milliarden Euro. 91.000 Menschen müssen dafür umgesiedelt werden. Das Parlament in Hanoi muss dem Wasserkraftprojekt noch zustimmen. Viele Abgeordnete lehnten den Bau des Staudamms aus Sicherheitsgründen und wegen der hohen Kosten ab. (APA/AP)

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    Erdbebengebiet Provinz Son La

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