Sony Austria mit erstem Halbjahr zufrieden

2. Oktober 2002, 15:30
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Zuversichtlich für das Gesamtjahr - Verstärkter Werbeauftritt im Herbst

Wien - Die Sony Austria GmbH ist sehr zufrieden mit der Entwicklung in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Der Umsatz sei im Halbjahr (30. September) mit einem Plus von 3,2 Mill. Euro um 4,3 Prozent auf 70,1 Mill. Euro im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, hieß es heute, Mittwoch, seitens Sony bei einer Pressekonferenz.

Und auch für die weitere Entwicklung ist man bei Sony zuversichtlich. Friedrich Lechner, Geschäftsführer von Sony Austria, erwartet für das Gesamtjahr, den projektierten Umsatz von 170 Mill. Euro (2001: 155 Mill. Euro) zu erreichen. Damit liege man über der Marktentwicklung, so Lechner.

Markt für Unterhaltungselektronik rückgängig

Laut dem Marktuntersuchungsunternehmen GfK hält der Markt für Unterhaltungselektronik (UE) bei einem Volumen von 530 Mill. Euro, was einem Rückgang von 8,9 Prozent zum Vorjahr bedeute. Sony bleibe in diesem Bereich mit einem Marktanteil von 18,9 Prozent (Stand Juni/Juli 02) weiter die Nummer eins in Österreich, freut sich Lechner.

Im Unterhaltungselektronik-Bereich habe Sony Austria in allen Segmenten im Gegensatz zur Branche zulegen können. Bei Handhelds habe es im Halbjahr zum Beispiel einen Zuwachs von beinahe 100 Prozent gegeben, was auf eine Erweiterung der Produktpalette und neue Features zurückzuführen sei.

Zuwächse im schwierigen PC-Markt

Sogar im schwierigen PC-Markt habe es Zuwächse gegeben. Während der europäische PC-Markt um zehn Prozent (2. Quartal 2002) zurückgegangen sei, habe Sony um 38 Prozent zugelegt. In Österreich liege die Steigerung sogar im dreistelligen Prozentbereich, was aber darauf zurückzuführen sei, dass man in Österreich von einer sehr niedrigen Vorjahresbasis ausgehen müsse, relativiert Helmut Kolba, General Manager Human Resources and General Affairs.

Lechner glaubt, dass die Talsohle in der Unterhaltungselektronik in manchen Segmenten erreicht sei - vor allem auf der Preisseite. "Manche Produkte kann man einfach nicht mehr billiger machen, sonst sind sie nicht mehr produzierbar", umreißt Kolba das Problem. (APA)

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