Arbeitslosenrate in Eurozone unverändert bei 8,3 Prozent

2. Oktober 2002, 12:12
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In Österreich mit 4,2 Prozent drittniedrigste Quote

Brüssel - Die Arbeitslosenrate in den zwölf Staaten der Eurozone ist im August mit 8,3 Prozent gegenüber dem Vormonat unverändert geblieben. Nach den von der europäischen Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Brüssel vorgelegten Zahlen, war die Arbeitslosigkeit in Spanien mit 11,3 Prozent am höchsten. Österreich erzielte mit 4,2 Prozent die drittniedrigste Rate nach Luxemburg (2,5 Prozent) und den Niederlanden (2,8 Prozent im Juli).

Etwas niedriger lag die Arbeitslosenrate in allen 15 EU-Staaten. Mit 7,7 Prozent im August blieb sie ebenfalls gegenüber dem Vormonat unverändert. Dagegen registrierte Eurostat im Jahresvergleich in elf Staaten einen Anstieg. Hier lag auch Österreich mit einem Zuwachs von 3,6 Prozent im August 2001 auf 4,2 Prozent im August 2002 ganz vorne dabei.

Dagegen sank die Arbeitslosenquote in Italien von 9,5 Prozent (im Juli 2001) auf 9,0 Prozent (im Juli 2002), in Dänemark blieb die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent. Insgesamt Eurostat schätzt, dass im August 2002 in der Eurozone saisonbereinigt 11,5 Millionen und in der EU15 insgesamt 13,5 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren. Im Vergleich dazu lag in den USA die Arbeitslosenquote im August bei 5,7 Prozent und in Japan bei 5,4 Prozent. (APA)

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