Einweihung des Antifa-Denkmals

1. Oktober 2002, 19:14
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Mahnmal wird am Nationalfeiertag seiner Bestimmung übergeben

Salzburg - Das lange umstrittene "Mahnmal für die Opfer des Faschismus", wie das Antifaschistische Denkmal am Salzburger Bahnhofsvorplatz offiziell heißen wird, dürfte am 26. Oktober seiner Bestimmung übergeben werden.

Im mit der Errichtung beauftragten Kulturamt der Stadt Salzburg geht man davon aus, dass der mit den NS-Opferverbänden und dem Antifaschistischen Komitee abgesprochene Termin hält. Die bauausführende Firma habe jedenfalls alle Arbeiten für den dreibeinigen, knapp drei Meter hohen Altar aus Beton erledigt. Jetzt muss nur noch eine Textfolie für die Inschrift des von Heimo Zobernig entworfenen Mahnmals gefertigt werden. Dieser Text, ein antifaschistisches Bekenntnis der Landeshauptstadt Salzburg, soll auf der Tischunterseite zu lesen sein. Die Einweihung des Denkmals am Nationalfeiertag wird das seit Jahrzehnten am Kommunalfriedhof abgehaltene Gedenken an die Opfer des NS-Terrors ersetzen. Für SP-Bürgermeister Heinz Schaden ist das Antifa-Denkmal "das wichtigste politische Statement der Stadt Salzburg in dieser Funktionsperiode." (neu/DER STANDARD, Printausgabe, 2.10.2002)

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