Ungeahnte Entwicklungen beim Ozonloch

1. Oktober 2002, 20:16
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Neueste NASA-Bilder zeigen Aufspaltung in zwei Löcher - die Schadenszone ist so klein wie seit 1988 nicht mehr

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    Aktuelle Aufnahme

    Washington - Das Ozonloch über der Antarktis hat sich nach Angaben von Wissenschaftern der NASA in zwei Ozonlöcher aufgespalten. Gleichzeitig sei das gesamte Gebiet der dünneren Ozonschicht deutlich geschrumpft. Als "Ozonloch" wird eine dünnere Ozonschicht definiert, in der die Dichte des Ozons 220 Dobson-Einheiten unterschreitet. Im September lag die Fläche der dünneren Ozonschicht bei 15,6 Mill. Quadratkilometer, dieser geringe Wert wurde zuletzt 1988 gemessen. Im Jahr 2000 dehnte sich das Ozonloch über der Antarktis kurzzeitig auf 30 Mill. Quadratkilometer aus.

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    Der Vergleich

    Als Ursache für das Schrumpfen des Ozonlochs sehen NASA-Wissenschafter die höheren Temperaturen, die Spaltung wird auf die ungewöhnliche Windentwicklung zurückgeführt. Weiters wird ein Rückgang der Umweltverschmutzung mit gewissen Chemikalien mit dem kleineren Ozonloch in Zusammenhang gebracht.

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    Schlachtruf der 80er Jahre: Wenn schon untergehen, dann wenigstens gut frisiert ...

    Für die Zerstörung der Ozonschicht werden vor allem die in alten Kühlschränken und vielen Spraydosen enthaltenen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) verantwortlich gemacht. Laut einer Studie der australischen Forschungsgesellschaft CSIRO wird sich das Ozonloch als Folge der geringeren Emissionen bestimmter für Ozon besonders schädlicher Gase innerhalb von 50 Jahren ganz schließen.

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    "SolarScan": Ein heuer in Australien entwickeltes Gerät zur Hautkrebs-Erkennung

    Die Ozonschicht in der Stratosphäre schützt die Erde vor zu starker ultravioletter Strahlung von der Sonne. Wenn die Ozonschicht abnimmt, führen die stärkeren UV-Strahlen zu negativen Folgen für das Leben auf der Erde. Die Zahl der Hautkrebserkrankungen steigt, durch die hemmende Wirkung auf das Pflanzenwachstum wird die Nahrungskette gestört. (APA)

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