Mit dem Geheimdienst gegen WLAN-Lücken

1. Oktober 2002, 11:37
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FBI und Secret Service in Washington auf der Suche nach Sicherheitsproblemen

In einer neuen Initiative begibt sich das amerikanische Secret Service auf die Suche nach Sicherheitslöchern in WLAN-Netzwerken. So fahnden momentan Agenten der Behörde mit geeigneter Ausrüstung in Washington nach Fehlern in der Netzwerkkonfiguration.

Nationale Sicherheit

Der amerikanische Geheimdienst sieht in der falschen Konfiguration von WLAN-Netzen - die Fremden das Mitlesen erlaubt - eine Bedrohung der nationalen Sicherheit. Konsequenterweise wird nach solchen Problemen dann auch vor allem in Gegenden gesucht, in denen sich Politiker aus verschiedensten Gründen aufhalten könnten. Wird ein Problem gefunden, wird der zuständige Netzwerkadministrator informiert und Unterstützung angeboten.

Kreidemalereien

Laut Informationen des Leiters der "Electronic Task Crime Force" des Secret Service, Chris McFarland, werde auch War Chalking - eine Wandzeichung, die offene Netzwerke öffentlich macht - nachgegangen, allerdings seien in der Washingtoner Umgebung bisher keine solchen Markierungen aufgetaucht. (red)

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