US-Staatsanwalt klagt fünf Ex-Telekom-Manager

1. Oktober 2002, 09:42
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Insgesamt 1,5 Milliarden Dollar an Rückzahlungen gefordert

New York - Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer hat fünf Ex-Manager von US-Telekomkonzernen angeklagt und fordert von ihnen mehr als 1,5 Mrd. Dollar (1,52 Mrd. Euro) zurück, die sie durch Verbindungen mit der Investmentbank Salomon Smith Barney erhalten haben. Unter den Ex-Managern befindet sich auch Bernard Ebbers, ehemaliger CEO der WorldCom Inc, Clinton. Spitzer wirft den Ex-Managern vor, dieses Geld bei Aktienemissionen ihrer eigenen Gesellschaften erhalten zu haben. Das Verfahren wurde am Montag vor ein New Yorker Gericht gebracht.

Weitere Angeklagte neben Ebbers sind Philip Anschutz, Gründer und früherer CEO von Qwest Communications International Inc, Joseph Nacchio, Ex-CEO von Qwest, Stephen Garofalo, Gründer der Metromedia Fiber Network Inc, und Clark E. McLeod, Gründer von McLeod Telecommunications. Die Muttergesellschaft von Salomon Smith Barney, die Citigroup Inc, New York, lehnte einen Kommentar zu den Anklagen ab und begründete dies mit den Gesprächen, die das Unternehmen derzeit mit den Generalstaatsanwalt führt. (APA/vwd)

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