Stradivari aus dem Jahr 1726 kommt unter den Hammer

1. Oktober 2002, 09:58
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Schätzpreis von 1,035 Millionen bis 1,353 Millionen Euro für das Instrument aus der späten Periode des Meisters

Wien/London - Das Auktionshaus Christie's in London bietet als Höhepunkt der halbjährlichen Versteigerung von Musikinstrumenten am 13. November eine Geige von Antonio Stradivari mit einem Schätzpreis von 1,035 Millionen bis 1,353 Millionen Euro an. Das Instrument stammt aus dem Jahr 1726. Zu diesem Zeitpunkt war der Meister bereits in seinem 82. Lebensjahr und stellte nur noch wenige Geigen her.

Stradivaris Violinen erzielen in Auktionen Spitzenpreise bis zu 1,51 Millionen Euro. Der 1644 in Cremona (Italien) geborene Stradivari war seit 1660 Schüler des Geigenbaumeisters Nicolo Amati und schuf bis zu seinem Tod 1737 die schon zu seinen Lebzeiten hoch geschätzten Instrumente, u.a. für die Familie der Medici. Die Violinen aus der späten Periode seines Lebens sind besonders rar und bei Musikern wegen ihres kräftigen Klanges beliebt. Einer der Vorbesitzer des angebotenen Instrumentes war im 19. Jahrhundert Jean-Baptiste Vuillaume, ein französischer Geigenbauer und -Händler. (APA)

Information:

christies.com

Viewings:

Christie's Rockefeller Center, New York: 12. - 15. 10., Christie's South Kensington, London: 10. - 12. 11. Kontakt: Jill Potterton,

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