800.000 Euro Schäden an Kläranlagen

30. September 2002, 19:34
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Salzburg zieht Hochwasserbilanz

Salzburg - Einen Schaden von rund 800.000 Euro hat die Hochwasserkatastrophe im vergangenen August an den Salzburger Kläranlagen verursacht. Dies stellte Umweltlandesrat Othmar Raus (SP) am Montag bei einem Pressegespräch in der Stadt Salzburg fest. Ein Viertel des Betrages werde aus der Hochwasser-Soforthilfe ausbezahlt, für den Rest der Schadenssumme müssten die Betreiber der Kläranlagen aufkommen.

"Drei Tage nach der Hochwasserkatastrophe lief die Abwasserreinigung in ganz Salzburg wieder makellos", versicherte der Landesrat. Die Schäden an den Kanalnetzen konnten gering gehalten werden. Raus: "Keine der insgesamt 39 Kläranlagen ist übergelaufen, zwei sind aber beschädigt worden, und zwar die in Saalfelden (Pinzgau) und die Anlage des Reinhalteverbandes Tennengau."

Durch den Wasserdruck waren Zuflusskanäle überfordert, durch das starke Geschiebe wurden Rohre fortgerissen, durch die zerstörten Uferbefestigungen einiger Bäche machte Sand die Pumpen kaputt. (DER STANDARD, Printausgabe 1.10.2002)

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