Die Grünen hoffen auf Mandak

30. September 2002, 19:30
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Feldkircher Mandatarin: "Selber schauen, dass etwas weitergeht"

Feldkirch - Die in Vorarlberg lebende Niederösterreicherin Sabine Mandak ist so etwas wie Grünes Urgestein. Seit 1989 als Mandatarin in Feldkirch tätig, ist sie seit 1995 auch Stadträtin für Umwelt und Abfallwirtschaft. Ein Amt, das sie aber bald abtreten will. Schafft sie den Einzug in den Nationalrat - was als fix gilt - wird sie auch einen anderen Posten aufgeben: Seit 1999 ist Mandak Landtagsabgeordnete.

Warum sie kandidiert? "Ich will selber schauen, dass etwas weitergeht", sagt Mandak. Hauptsächlich um Frauenpolitik und Bildung will sie sich kümmern. Vor ihrer Politkarriere war die Mutter zweier erwachsener Töchter in der Erwachsenenbildung tätig.

Auf einen möglichen Koalitionspartner will sie sich nicht festlegen: Die FPÖ sei jedenfalls kein Thema. Am ehesten vorstellbar wäre "Grün-Rot", wie sie betont. Die VP habe "leider, die soziale Verantwortung, die früher sichtbar war", verloren. Das wäre nämliche eine Verbindung. (pm/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 1. Oktober 2002)

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