Kunstverein Kärnten in Finanznot

30. September 2002, 21:33
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Zuschüsse des Landes auf 15 Prozent des Wertes von 1992 zusammengeschrumpft

Klagenfurt - Der Kunstverein Kärnten im Künstlerhaus Klagenfurt befindet sich in arger Bedrängnis. Weil sich die Zuschüsse des Landes von 1992 bis heute auf ca. 15 Prozent des damaligen Wertes reduziert haben, ist der Handlungsspielraum, zeitgenössische Kunst zu zeigen und Projekte zu realisieren, auf ein Minimum gesunken.

Auf öffentliche Unterstützung angewiesen

Der Kunstverein Kärnten ist als kulturelle Institution des Landes (neben den Einnahmen aus der Mitgliederschaft) auf die Unterstützung durch die öffentliche Hand angewiesen und deshalb laut Kärntner Kulturförderungsgesetz in seiner Tätigkeit ausreichend zu fördern. Darüber hinaus ist die Erhaltung und Sanierung des fast hundertjährigen Künstlerhauses in Klagenfurt ein nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor.

Ausstellungstätigkeit fraglich

In den vergangenen Jahren sind die Beiträge der öffentlichen Hand kontinuierlich kleiner geworden. Dieses Jahr ist die Kürzung - insbesondere jene des Landes Kärnten - so drastisch, dass trotz intensiver Sparmaßnahmen die Arbeit und Ausstellungstätigkeit akut gefährdet sind. (APA)

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