UPC wandelt einen Teil ihrer Schulden in Eigenkapital um

30. September 2002, 18:41
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Gesamtverschuldung beträgt derzeit 10,7 Milliarden Euro

Der schwer verschuldete niederländische Kabelnetzbetreiber United Pan-Europe Communications (UPC), der in Österreich an Chello beteiligt ist, wird seinen Teil ihrer Schulden in Eigenkapital umwandeln. Einer Vereinbarung mit den Gläubigern zufolge erhalten die Anleiheeigner der UPC für ihre Papiere 32,5 Prozent des Aktienkapitals, das Mutterunternehmen UnitedGlobalCom (UGC) 65,5 Prozent.

10,7 Milliarden Euro

Die Gesamtverschuldung belaufe sich derzeit auf 10,7 Mrd EUR und werde mit Hilfe der Vereinbarung um 65 Prozent reduziert werden, teilte UPC am Montag mit. Die Umwandlung soll bis zum Ende des ersten Quartals 2003 beendet werden, so UPC.

Die UGC habe ebenfalls zugestimmt, zusätzliche Mittel von bis zu 100 Mio EUR zu gewähren, wenn die Umstrukturierung vollzogen worden sei. Damit dürfte die Finanzierung gesichert sein, bis das Unternehmen wieder einen positiven Cash-Flow ausweisen werde, hieß es.

Das operative Geschäft wird nicht beeinträchtigt

Wann der Kabelnetzbetreiber wieder in der Lage ist, liquide Mittel aus eigenen Aktivitäten zu generieren, ließ die UPC offen. UPC werde für die Holding UPC NV sowohl in den Niederlanden wie auch in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragen. Das operative Geschäft werde dies allerdings nicht beeinträchtigen, so UPC weiter.(APA/vwd)

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