"Aus" für Pagerdienste in Österreich

1. Oktober 2002, 12:01
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Nach 28 Jahren von technischem Fortschritt überholt

Das in Österreich seit 1974 bestehende Paging-Netz wird von der mobilkom austria am Montag eingestellt. Fehlende Ersatzteile für die Infrastruktur hätten die Betriebssicherheit gefährdet, hieß es in einer Aussendung des Unternehmens, moderne GSM-Lösungen stellen alternative Lösungen dar.

Schnell und einfach

Sinn der "Piepserln" war, Gruppen schnell und einfach alarmieren und benachrichtigen, zu können. Dieses Netz wurde überwiegend von Firmen, Vereinen und der "Blaulichtbranche" verwendet. Mit Stand Anfang Mai dieses Jahres waren bei der mobilkom rund 15.000 Anschlüsse registriert.

"Priority Message"

Speziell für die Bedürfnisse der Blau- und Gelblichtbranche, die von einer schnellen und sicheren Nachrichtenübertragung abhängig sind, wurden die alternativen Angebote ausgelegt, hieß es. Statt eine Nummer wählen zu müssen, können via SMS - über Web-Oberfläche oder über Handy - bis zu tausend Personen zeitgleich verständigt werden. Dabei wird "Priority Message" zur raschen Zustellung für besonders wichtige Nachrichten verwendet.(APA)

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