Immer mehr Menschen in den USA ohne Krankenversicherung

30. September 2002, 16:44
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Bereits 41 Millionen Menschen betroffen

Washington - Immer mehr Menschen in den USA müssen ohne Krankenversicherung auskommen. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Statistik des Volkszählungsbüros in Washington hervorgeht, nahm die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung zwischen den Jahren 2000 und 2001 um 3,5 Prozent auf 41,2 Millionen zu. Damit muss mittlerweise jeder siebte Bürger der Vereinigten Staaten für seine Gesundheitskosten allein aufkommen. Besonders hoch ist der Anteil der Menschen ohne Krankenversicherung in der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren - unter ihnen liegt er bei 28 Prozent.

Die Ursachen für die Erosion der Krankenversicherung in den USA liegen nach Angaben von Experten in der schwächelnden Konjunktur und den gestiegenen Behandlungskosten. Als Folge seien viele Arbeitnehmer nicht mehr in der Lage, ihre Beschäftigten gegen das Krankheitsrisiko abzusichern, sagte Leighton Ku, vom Zentrum für den Haushalt und Politische Prioritäten in Washington. Die meisten US-Arbeitnehmer beziehen ihre Krankenversicherung über den Arbeitgeber. (APA)

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