Bures sieht "Schüssel-Haider-Geheimpakt" bereits "besiegelt"

30. September 2002, 14:42
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"Auffällige Schonung der FPÖ" durch Rauch-Kallat - Vorwurf der Schmutzkübelkampagne "absurd"

Wien - Nach Ansicht von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures ist der "Schüssel-Haider-Geheimpakt zur Fortsetzung der blau-schwarzen Regierung offenbar bereits verbrieft und besiegelt." Den Grund für diese Annahme findet Bures in der "auffälligen Schonung der FPÖ" durch ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat bei der heutigen Pressekonferenz.

Während Rauch-Kallat massiv Kritik an der Opposition übte, habe es kein Wort zu den Freiheitlichen gegeben, betont Bures in einer Aussendung am Montag. Erst auf Nachfrage eines Journalisten habe sie sich zu einer "lustlosen Stellungnahme" zur FPÖ bewegen lassen.

Den Vorwurf von Rauch-Kallat, die SPÖ führe Wahlkampf mittels einer "Schmutzkübelkampagne" gegen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, wies Bures als "absurd" zurück. Die SPÖ zeige in ihrer Wahlkampagne lediglich "die Verantwortung des ÖVP-Chefs für den Chaos bei den Ambulanzgebühren, für die Rekordarbeitslosigkeit, für neue Schulden und für den Einbruch beim Wirtschaftswachstum auf." (APA)

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