Mehr "kontroversielle" Diskussionen in Radio Oberösterreich

30. September 2002, 11:46
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Sendeleiste "ähnlich wie in der TV-Pressestunde" - Weitere Neuerung: "10.000-Euro-Show"

Das ORF-Radio Oberösterreich wird künftig den "kontroversiellen" Diskussionen zu aktuellen Themen noch mehr Raum geben. Es wurde eine eigene Sendeleiste mit dem Titel "kontrovers" geschaffen. Auch auf dem Unterhaltungssektor gibt es eine Reihe von Neuerungen, die ORF-Landesdirektor Helmut Obermayr am Montag bei einer Pressekonferenz in Linz vorstellte.

"Kontrovers"

"Kontrovers" ist - je nach aktuellem Anlass - von 18.15 bis 18.45 geplant, zumindest zwei Mal im Monat. Die Sendung soll ähnlich aufgebaut sein wie die TV-Pressestunde. Es werden Journalisten von Zeitungen eingeladen, gemeinsam mit einem ORF-Redakteur und einem Studiogast zu diskutieren. Dazu Obermayr: "Politische Themen werden dabei ebenso abgehandelt wie Auseinandersetzungen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Sport."

"10.000-Euro-Show"

Eine weitere Neuerung ist eine "10.000-Euro-Show", die Radio Oberösterreich in Kooperation mit der Energie AG ab 6. Oktober im Programm hat. Die Kandidatinnen und Kandidaten sollen bei dieser Quizsendung ihr Wissen sowohl über oberösterreichische als auch internationale Geschehnisse unter Beweis stellen. Gestaltet wird die neue Quiz-Sendung von den Moderatoren Claudia Woitsch und Otmar Schrott. Und der bekannte Radio-Moderator Walter Witzany wird eine eigene Sendung an jedem Freitagabend mit dem Schwerpunkt volkstümliche Musik präsentieren. (APA)

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