Mobilfunkmarkt in China erst 2004 auf Erholungskurs

30. September 2002, 10:49
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Startinvestitionen belasten Telekomkonzern

Die rückläufige Entwicklung am chinesischen Markt für Mobilfunkausrüstungen hält nach einem Bericht der Norson Telecom Consulting noch das gesamte kommende Jahr an, bevor es 2004 zu einer Erholung kommt. Die Investitionen der beiden chinesischen Mobilfunkanbieter China Mobile Communications und China United Telecommunications seien im laufenden Jahr stark zurückgegangen, da diese noch mit der im Jahr 2001 vorgenommenen enormen Kapazitätsausweitung zu kämpfen hätten. Laut Norson werden die Ausgaben für Mobilfunk-Ausrüstungen 2002 in China auf 4,1 Milliarden Dollar von 6,3 Milliarden Dollar im Vorjahr sinken.

Vorsicht

Da die zwei Mobilfunkanbieter laut dem Bericht zunehmend vorsichtiger und kostenbewusster agierten, werde die Investitionssumme im kommenden Jahr voraussichtlich weiter auf 3,2 Milliarden Dollar schrumpfen. 2004 allerdings könnte das Investitionsniveau von 2001 wieder erreicht werden. Das neuerliche Wachstum hänge vor allem von der Einführung des UMTS-Standards ab. Diese Prognosen dürften sich negativ auf die Geschäftsaussichten von der Telefon AB LM Ericsson, Stockholm, Nokia Oy, Helsinki, und Motorola Inc, Schaumburg, auswirken, die jeweils rund zehn Prozent ihres weltweiten Umsatzes in China erwirtschafteten, heißt es im Bericht weiter. (APA)

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