Sturm hatte mit Salzburg keine Mühe

28. September 2002, 18:11
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Mit dem 3:1-Erfolg im Schwarzenegger-Stadion stürmen die Grazer auf Platz drei, Salzburger weiter am Tabellenende

Sturm Graz kam am Samstagnachmittag in der zwölften Runde der T-Mobile Bundesliga zu einem 3:1 (1:1)-Heimerfolg gegen den SV Salzburg. Vor 5.855 Zuschauern im Arnold Schwarzenegger-Stadion war das Tabellenschlusslicht zwar durch Dominik Hassler in der 19. Minute in Führung gegangen, Arnold Wetl mit zwei Elfmetertoren in der 25. und 59. Minute sowie Imre Szabics (69.) fixierten aber noch den Sieg der Steirer, die damit auf Rang drei vorstießen.

Starker Beginn von Sturm

Nach den Siegen gegen Livingston und Rapid begann Sturm auch im dritten Spiel unter Interimstrainer Franco Foda stark. David Mujiri (10. Minute) und Imre Szabics (14.) hatten in der Anfangsviertelstunde die ersten Möglichkeiten, doch der Treffer fiel überraschend auf der Gegenseite: Bei einer Vorlage von Stefan Marasek klappte die Abseitsfalle der Hausherren nicht und Dominik Hassler bezwang Daniel Hoffmann zur Führung der Salzburger (19.). Nur zwei Minuten später hatten die Gäste sogar die Chance zum 2:0, aber Jürgen Friedl schoss aus rund zwölf Metern über das Tor.

Mehrmals Elferalarm

Danach stand Schiedsricher Fritz Stuchlik im Mittelpunkt. Zunächst entschied er nach Foul von Friedl an Szabics auf Elfmeter und Wetl besorgte in der 25. Minute den Ausgleich. In der 31. Minute aber enthielt er den Salzburgern als Wetl im Strafraum Brenner niederriss einen Strafstoß. Dafür blieb auch in der 41. Minute nach Attacke an Szabics die Pfeife des Referees stumm. Sturm hatte vor der Pause noch durch Brzeczek (33.) und Mujiri (39. + 42.) weitere Möglichkeiten, es ging aber mit 1:1 in die Kabinen.

Hochverdient

Nach dem Wechsel waren die Gastgeber klar die bessere Mannschaft und drückten die Salzburger in die Defensive. Nach Foul von Eder an Masudi verwandelte erneut Wetl einen Elfmeter zur 2:1-Führung. Ein wunderbares Zusammenspiel des Angriffsduos Mujiri/Szabics brachte dann die Entscheidung: Der Georgier leitete eine Mählich-Vorlage mit der Ferse ideal für den Ungarn weiter, dieser ging noch vorbei an Safar und traf ins leere Tor (69.). Mujiri (79.) hatte sogar noch die Chance auf einen höheren Sieg, der Sturm-Erfolg fiel jedenfalls hochverdient aus. (APA)

  • Sturm Graz - SV Salzburg 3:1 (1:1)
    Schwarzenegger-Stadion, 5.855, Stuchlik.

    Torfolge:
    0:1 (19.) Hassler
    1:1 (25.) Wetl (Elfmeter)
    2:1 (59.) Wetl (Elfmeter)
    3:1 (69.) Szabics

    Sturm: Hoffmann - Neukirchner - Golemac, Strafner - Masudi, Mählich, Brzeczek (73. G. Korsos), Wetl, Dag - Szabics, Mujiri (82. Heldt)

    Salzburg: Safar - Winklhofer, Szewczyk, Marasek - Brenner, Pavlovic, Laessig (52. Messner), Eder, Friedl (46. Schoppitsch) - Kirchler, Hassler (69. Schriebl)

    Gelbe Karten: Brzeczek, Masudi bzw. Pavlovic, Friedl, Schoppitsch, Eder

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Sturms Gerald Strafner (li) und Salzburgs Roland Kirchler

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