Mehr als 200 Flüchtlinge vor Malta aus Seenot gerettet

28. September 2002, 15:47
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Einwanderer wollten nach Italien

Valletta - Vor der Küste von Malta sind am Freitag mehr als 200 Flüchtlinge aus Seenot gerettet worden. Wie die Polizei in Valletta mitteilte, wollten die 235 Einwanderer, darunter 64 Kinder, nach Italien gelangen. Sie stammten zumeist aus afrikanischen Ländern und waren vermutlich drei Tage zuvor in Libyen oder Tunesien aufgebrochen. Die Küstenwacht hatte das 15 Meter langes Boot entdeckt, nachdem diesem der Treibstoff ausgegangen war. Die Flüchtlinge wurden in die südmaltesische Hafenstadt Marsaxlokk gebracht. Auf der Insel südlich von Sizilien werden derzeit rund 900 illegal Eingewanderte in Internierungslagern festgehalten. (APA/AP)
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