Demonstration vor Wahlkampfveranstaltung von George W. Bush

28. September 2002, 14:06
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Proteste gegen Irak-Politik der Regierung

Washington - Mindestens 2.000 Menschen haben in Denver eine Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident George W. Bush zum Anlass genommen, um gegen die Irak-Politik der Regierung zu demonstrieren. Vor dem Hotel, in dem Bush bei einer Spendenkampagne für seine Republikanische Partei auftrat, riefen die Demonstranten am Freitag in Sprechchören "No blood for oil" (Kein Blut für Öl) und "No war for votes" (Kein Krieg für Wählerstimmen).

Auch in Phoenix, Arizona, wurde Bush mit einer Demonstration konfrontiert. In seiner Ansprache wandte er sich gegen den Vorwurf, er betreibe aus wahltaktischen Gründen eine Kriegspolitik. "Mein Ziel ist es, für den Frieden zu arbeiten", sagte der Präsident. Der Einsatz von Truppen sei das letzte Mittel in der Irak-Politik. "Aber wenn wir unsere Freiheiten verteidigen müssen, werden die Vereinigten Staaten eine Koalition anführen." (APA/AP)

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