Neue deutsche Wissenschafts-Suchmaschine eingerichtet

27. September 2002, 15:46
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Treffer werden qualifiziert geordnet - Suchmaschine erfasst auch Teile des Internets die bisher "unbekannt" waren

Die Universität Hannover hat eine neue Web-Suchmaschine installiert. Mit dem ForschungsPortal ForschungsPortal.Net soll es einen Fortschritt bei der Internet-Recherche nach Forschungseinrichtungen und -projekten geben, berichtet die Nachrichtenagentur ddp. Der Datenbestand beträgt zurzeit etwa zehn Millionen Webseiten und wird ständig erweitert. Alle Webseiten stammten ausschließlich von Servern aus dem Wissenschaftsbereich.

Qualifiziert die Flut von Treffern ordnen

Mit der Suchmaschine werde der deutsche Wissenschaftsbereich im Internet für eine breite Öffentlichkeit besser zugänglich, insbesondere als Schnittstelle zu Wirtschaft, Handwerk und Industrie, teilt die Universität mit. Das Portal soll bei der Suche im Web qualifiziert die Flut von Treffern ordnen, die bei herkömmlichen Suchmaschinen regelmäßig auftreten. Vetreten sind neben den Universitäten und ihren Instituten auch die Wissenschaftsorganisationen wie Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft.

"invisible web"

Das ForschungsPortal entsteht derzeit im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einem Forschungsprojekt am Regionalen Rechenzentrum für Niedersachsen (RRZN) der Universität Hannover. Die Suchmaschine erfasst den Angaben zufolge auch den Teil des Internets, den bisherige Suchmaschinen gar nicht oder nur sehr unvollständig kennen: das so genannte "invisible web", Webseiten, die erst zum Zeitpunkt ihrer Anforderung aus Datenbanken erstellt werden. (pte)

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