"Prime Time" mit T-Mobile und Lowe GGK

27. September 2002, 18:25
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Der Nulltarif für den gestörten Fernsehabend - Die "sehr freien" Interpretationen des Hauptabendprogramms als Ansichtssache

Es ist 20.15 Uhr. Der Beginn der Primetime für die Fernsehanstalten. Und der Beginn der PrimeTime von T-Mobile – dem Tarif, mit dem alle zwischen 20.15 und 7 Uhr früh netzintern gratis telefonieren.

Diese Kollision zweier Hauptereignisse inspirierte Lowe GGK zur Idee der "Prime Time-Kampagne": Der Fernsehabend wird durch Prime Time von T-Mobile gestört. Denn schließlich wollen genug Leute zum Nulltarif telefonieren.

Die "sehr freie" Kurzfassung der aktuellen Hauptabendsendung

In den TV-Spots wird in offiziellem Ton auf die zu erwartende Störung hingewiesen. Und als kleiner Ausgleich eine etwa zehnsekündige Kurzfassung der aktuellen Hauptabendsendung wie der "Millionenshow", "Medicopter" oder der "Champions League" gezeigt. Allerdings in einer "sehr freien" Interpretation des jeweiligen Sendungstitels.

So ist einem der ca. 30 gedrehten TV-Spots – der Kurzfassung von "Emergency Room" – eine hastig aufgesuchte Herrentoilette zu sehen. In Tageszeitungsanzeigen wurde die TV-Hauptabendleiste ab 20.15 Uhr im Magenta von T-Mobile eingefärbt – garniert mit dem Hinweis, dass in dieser Zeit mit Störungen des Fernsehabneds zu rechnen sei. Und der Hörfunk führt in zwei Sujets die Leiden eines passionierten Fernsehzuschauers vor Augen, der zur Primetime von Prime Time gestört wird – oder auch nicht. (red)

Credits

Kunde: T-Mobile
Leitung Brand Marketing: Esther Sofeit
CD: Peter Dirnberger
Text: Walter Robisch
AD: Wolfgang Hatwieger
Grafik: Margot Horcher
Kontakt: Claudia Loibelsberger, Marion Janda, Sandra Unzog
Filmproduktion: PPM Filmproducions
Tonstudio: MG Sound
FFF: Ulli Wendl

  • "Champions Leaque"
    foto: lowe ggk

    "Champions Leaque"

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