Ski: Mario Matt im Pech

27. September 2002, 21:04
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Sturz beim Joggen macht erneute Schulter-Operation unumgänglich

Wien/Innsbruck - Mario Matt wird vom Super-Mario immer mehr zum Pech-Mario. Der Slalom-Weltmeister von St. Anton stürzte am Mittwoch beim Joggen so unglücklich, dass er sich neuerlich an der rechten Schulter verletzte und nun erneut operiert werden muss. Der Tiroler fällt damit die halbe Saison aus, denn die Ärzte rechnen damit, dass Matt erst in drei Monaten wieder für den Rennsport einsatzfähig ist.

Matt hatte sich vergangenen Jänner beim Slalom in Kitzbühel eine Schulterluxation zugezogen und wegen der notwendigen Operation die Olympischen Spiele in Salt Lake City verpasst. Beim Sommertraining im August in Neuseeland war der Flirscher erneut auf die rechte Schulter gestürzt, war damals aber noch ohne zweite Operation davon gekommen.

Drei Monate Pause

Nach dem Sturz vom Mittwoch aber konstatierten Dr. Karl Golser und Dr. Gernot Sperner in Innsbruck eine neuerliche Verletzung des Kapselbandapparates, die nicht damit rechnen lässt, dass das Schultergelenk bei starken Belastungen stabil bleibt. Eine Operation ist damit unumgänglich, sie wird Anfang kommender Woche erfolgen.

Bei optimalem Behandlungsverlauf kann damit gerechnet werden, dass Matt in drei Monaten wieder für den Rennsport einsatzfähig ist, hieß es in der ärztlichen Stellungnahme. Sollte Matt tatsächlich Ende Dezember wieder in den Weltcup zurück kehren, könnte sich auch ein Start bei der WM im Februar in St. Moritz, wo Matt Titelverteidiger ist, ausgehen. (APA)

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    Mario Matt kam bereits im Jänner dieses Jahres mit lädierter Schulter unter das Messer. Nächste Woche ist es wieder so weit.

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