FPÖ-Kommunikationschef Lukasek vor Rückzug

26. September 2002, 16:42
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Suche nach neuem Mediensprecher - Krüger steht nicht zur Verfügung und kandidiert nicht mehr für Nationalrat

Wien - Nach den jüngsten Turbulenzen könnte der FPÖ ein weiterer Abgang bevorstehen. Kurt Lukasek, Kommunikationschef und Medienexperte der Freiheitlichen, soll seine Funktionen zurücklegen, berichtete der Branchendienst Horizont.at am Donnerstag. Lukasek ist einer der engsten Mitarbeiter des zurückgetretenen Klubchefs Peter Westenthaler und gehört auch dem Rundfunkbeirat in der Medienbehörde an.

FPÖ-Klubobmann Karl Schweitzer wollte den kolportierten Rückzug freilich nicht bestätigen. "Davon habe ich noch nichts gehört, das ist ein Gerücht", sagte Schweitzer im Gespräch mit der APA. Lukasek selbst wollte die Meldung nicht kommentieren.

Gesucht wird in der FPÖ nach dem Rücktritt Westenthalers jedenfalls ein neuer Mediensprecher. Die Funktion wurde bisher vom Ex-Klubchef besetzt. Neo-Klubobmann Schweitzer sieht in dieser Causa freilich keine Eile. "Vor der Wahl besteht kein Bedarf." Nach der Wahl werde man weitersehen. Es gebe im FP-Klub ja durchaus geeignete Experten wie den Medienanwalt Michael Krüger, so Schweitzer.

Krügers Reaktion: "Man wird in Mediensachen hoffentlich noch viel von mir hören, aber nur als Medienanwalt." Eine Übernahme der Funktion des FP-Mediensprechers schließe er aus. Er werde nämlich gar nicht mehr für den Nationalrat kandidieren", kündigte Krüger gegenüber der APA an. (APA)

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