Darf es ein bisserl mehr sein?

26. September 2002, 16:34
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Täglich werden 30 Milliarden E-Mails verschickt - Bis 2006 soll sich diese Zahl verdoppeln

Die weltweite Anzahl der E-Mails wird sich bis 2006 verdoppeln. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichte IDC-Studiehervor. Auch in den nächsten Jahren sollen Spams, automatisierte Newsletter und E-Mail Benachrichtigungen weiter anwachsen. Zur Zeit wird der tägliche E-Mail-Verkehr von IDC mit rund 30 Mrd. beziffert. Bis 2006 gehen die Marktforscher von einer Verdopplung auf rund 60 Mrd. E-Mails täglich aus. Mehr als die Hälfte der Nachrichten werden sich auf den person-to-person Verkehr beziehen. Laut IDC werden damit auch Filterprogramme an Bedeutung gewinnen.

Oder eben über Mobiltelefon oder Wireless-Technologien

"Um zu sichern dass E-Mail auch weiterhin ein attraktives Service für Nutzer darstellt muss sichergestellt werden, dass Benutzer immer mehr Möglichkeiten nutzen können um an ihre Mails zu kommen. Ob das über den Desktop erfolgt oder eben über Mobiltelefon oder Wireless-Technologien", sagt Markt Levitt, Vizepräsident von IDC. In Zukunft wird es demnach immer wichtiger werden schnell festzustellen, ob es sich um wichtige oder unwichtige Nachrichten handelt. Dabei soll der Großteil der elektronischen Mitteilungen auch in den nächsten Jahren über Webbrowser abgerufen werden.

Zehnjährige Perspektive

Der IDC-Report gibt Auskunft darüber welchen Stellenwert E-Mail Kommunikation im beruflichen und persönlichen Alltag hat. Die Studie versucht eine zehnjährige Perspektive zu beschreiben und unterscheidet zwischen Benutzertyp, Zugriffsmethode und gesendeten Mails nach Größe und Typ. Sie beinhaltet vor allem Informationen für Nordamerika, Westeuropa, Asien und den Pazifischen Raum. (pte)

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IDC

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