Blutsbrüderschaft endet im Krankenhaus

26. September 2002, 14:32
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Deutsche schnitten zu tief

Hamburg - Zum Besiegeln ihrer Blutsbrüderschaft haben zwei Hamburger weit mehr als einen Tropfen Blut vergossen: Die 37 und 39 Jahre alten Männer hatten nach Polizeiangaben vom Donnerstag zusammen gezecht, als dem älteren einfiel, dass er den Geburtstag seiner Tochter vergessen hatte. Zum Trost bot sein Trinkkumpan ihm an, den Ärger über die Vergesslichkeit durch eine Blutsbrüderschaft zu teilen.

Mit einem Klappmesser schnitten sich die Freunde die Unterarme auf - allerdings viel zu tief. Da die Blutungen nicht versiegten, mussten die Blutsbrüder Hilfe rufen. Während dem 39-Jährigen mit einem Druckverband geholfen werden konnte, musste die Verletzung des Jüngeren im Krankenhaus genäht werden. (APA/AP)

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