Gemeinsame Plattform für elektronischen Zahlungsverkehr von BA-CA, RZB und Erster

26. September 2002, 14:51
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Start im Dezember - Gemeinsam mehr als eine Million aktive Internet-Kunden

Die gemeinsame Tochter für elektronischen Zahlungsverkehr von Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), Raiffeisen Zentralbank (RZB) und Erste Bank, die EBPP (Electronic Bill Presentment and Payment GmbH) wird im Dezember 2002 am Markt starten, teilten die drei Kreditinstitute am Donnerstag mit. Mehr als eine Million aktive Internet-Banking Kunden der drei beteiligten Banken könnten das neue Produkt nutzen.

Potenzial

Das Potenzial liege bei fast 5 Millionen Kunden, 73 von 100 österreichischen Privatkunden über 15 Jahre hätten ihre Hauptbankverbindung bei einer der drei Banken-Gruppen. Die EBPP besitze alle Voraussetzungen, um binnen kurzer Zeit Marktführer zu werden.

Die EU-Kommission hat wie berichtet den Einstieg der Erste Bank in das Joint Venture kartellrechtlich genehmigt. BA-CA, RZB und Erste halten je ein Drittel an der EBPP.

Arbeitserleichterung für den Rechnungsleger

Die gemeinsame Gesellschaft ist verantwortlich für die Realisierung und den Betrieb der Electronic Bill Presentment and Payment Plattform, über die Rechnungsleger wie etwa Telekom-Unternehmen, Versicherungen und Energieversorger ihre Rechnungen in das Internet-Banking der Privatkunden bzw. in die Electronic Banking-Anwendungen der Firmenkunden senden können. Durch den lückenlosen Prozess - elektronische Rechnungslegung und die Möglichkeit der direkten Bezahlung - bewirke EBPP eine deutliche Arbeitserleichterung für den Rechnungsleger, heißt es in der Pressemitteilung.(APA)

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