Serienunfall auf der Pyhrnautobahn bei Graz

26. September 2002, 10:07
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Nebel dürft der Auslöser gewesen sein - Neun Fahrzeuge beteiligt - Eine Verletzte -

Graz - Zu einem Serienunfall ist es am Donnerstag in den frühen Morgenstunden auf der Pyhrnautobahn (A 9) südlich von Graz gekommen. Wie die Autobahngendarmerie mitteilte, dürfte eine Kollision eines Kleintransporter mit einem Pkw bei der Ausfahrt aus einer Raststätte wegen schlechter Sicht die Serie ausgelöst haben. Es bildete sich ein Stau und in der Folge kam es zu drei weiteren Auffahrunfällen. Eine Person wurde verletzt. Die A 9 war Richtung Graz für eine Stunde gesperrt.

Der erste Unfall passierte gegen 5.20 Uhr in Fahrtrichtung Graz auf der Höhe der Autobahnraststätte Gralla. Auf Grund des Nebels dürfte ein leerer Autotransporter bei der Ausfahrt aus der Raststätte vermutlich von einem Pkw-Lenker übersehen worden sein. Nach Angaben der Autobahnpolizei wurde der Transporter gegen die Leitschiene geschleudert. Der Pkw kam quer auf der Fahrbahn zu stehen. Einem nachfolgendem Wagen gelang es noch, zwischen den beiden Fahrzeugen hindurchzufahren.

Im Stau, der sich wegen dem Zusammenstoß auf der Autobahn gebildet hatte, kam es dann zu drei weiteren Auffahrunfällen. Insgesamt waren neun Fahrzeuge beteiligt. Eine Frau aus Slowenien wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden. Die A 9 war in Fahrtrichtung Norden für eine Stunde komplett gesperrt, bis in die Vormittagstunden kam es wegen der Bergungsarbeiten zu Behinderungen. (APA)

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