Iwanow droht Georgien erneut mit Militärschlag

27. September 2002, 06:41
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Hubschrauberabschuss möglicherweise letzte Provokation

Warschau - Nach dem Abschuss eines russischen Militärhubschraubers nahe der Grenze zu Tschetschenien hat der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow erneut eine mögliche Militäroperation in Georgien angekündigt. Möglicherweise sei der Angriff die letzte Provokation gewesen, bevor Russland die Geduld verliere, sagte er am Donnerstag vor Journalisten. Bei dem Raketenabschuss waren wenige Stunden zuvor beide Besatzungsmitglieder sowie eine Frau am Boden getötet worden.

Bei Kämpfen in der Region Galaschki kamen laut Iwanow 14 Soldaten und 80 Rebellen ums Leben. Der Kreml erklärte, die etwa 150 Angreifer seien aus dem Pankisi-Tal in Georgien nach Inguschetien gelangt. Nach russischen Angaben halten sich dort tschetschenische Rebellen versteckt. (APA/AP)

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