Studie: Internetpiraterie unvermeidbar

25. September 2002, 19:22
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"Sie regen sich fürchterlich über Seiten wie Napster auf. Aber warum existieren solche Tauschbörsen?"

Anlässlich einer Studie von KPMG fordern Experten Medienunternehmen zum Umdenken auf. Wie zdnet berichtet hat, wären ständige Anstrengungen, Medienpiraterie zu verhindern, demnach sinnlos. Die Unternehmen müssten vielmehr neue Möglichkeiten finden ihre Musikfiles und digitalen Filme gewinnbringend zu vermarkten. Laut KPMG wäre die Problematik absolute "Chefsache", immerhin belaufen sich die geschätzten jährlichen Verluste auf bis zu zehn Mrd. Dollar. Laut KPMG hätten es die Medienunternehmen verabsäumt Lizenzgebühren auch von Websites einzufordern.

"Weil der Markt es verlangt"

"Sie regen sich fürchterlich über Seiten wie Napster auf. Aber warum existieren solche Tauschbörsen? Weil der Markt es verlangt", so Ashley Steel, von KPMG. Die Mediengiganten hätten laut Steel seit Aufkommen der Piraterie permanent versucht Leute daran zu hindern, Raubkopien anzulegen. Doch auch die ausgeklügeltste Soft- und Hardware konnte dies nicht bewirken. "Solche technischen Raffinessen bedeuten dass die Hacker ein paar Tage länger brauchen, mehr nicht", kritisiert Steel.

Sicherheiten

Die Studie bringt zu Tage dass sich rund 81 Prozent der Führungskräfte auf die Verschlüsselung digitaler Inhalte verlassen. Nur 43 Prozent der Medienunternehmen würden zumindest einen Teil ihrer Inhalte digital verfügbar machen. (pte)

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KPMG

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