Gefangen hinter Glas

25. September 2002, 19:13
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U3-Lift steckte 25 Minuten lang fest

Wien - 25 Minuten können lang sein. Das können nicht zuletzt jene Benutzer der U3 bestätigen, die Mittwochmorgen um 9.13 Uhr in der Station Herrengasse den Lift zum Minoritenplatz benutzen wollten: Knapp vor seinem Ziel blieb der Lift nämlich stecken.

Der Stationswart konnte den gefangenen Passagieren in ihrem gläsernen Verließ von den Stiegen aus - so wie jene U-Bahn-Passagiere, die die Treppe benutzten - zwar freundlich zuwinken, in Gang brachte auch er das defekte Hubwerkel nicht mehr.

Für die zu Hilfe gerufene Feuerwehr war die Befreiung der Eingesperrten dann allerdings nur eine Frage von wenigen Minuten. (Einsatzende: 9.38 Uhr). Verletzt wurde niemand. Lediglich manches Nervenkostüm leicht angekratzt. Gefahr für die Gefangenen, betonen die Wiener Linien, habe keine bestanden. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 26.09.2002)

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