Bis zu 84 Server in einem Rack

25. September 2002, 15:50
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IBM stellt Blade-Server vor

IBM steigt nun offiziell in den Blade-Server-Markt ein. Der Konzern hat bereits im vergangenen April seine ersten super-schlanken Server angekündigt, jetzt hat das Unternehmen sein erstes Modelle für das IBM eServer BladeCenter vorgestellt. Die Server BladeCenter HS20 basieren auf Intels Xeon-Serverchip und können je nach Bedarf schnell in das Chassis eingeschoben werden.

Bis zu 84 Server in einem Rack

Der HS20 verfügt über ein oder zwei Xeon-Serverprozessoren von Intel. Der Arbeitsspeicher kann von 512 MB bis auf 8 GB ausgebaut werden. IBM hat den Server mit zwei Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 146,8 GB ausgestattet. Ein sieben Standardeinheiten hohes BladeCenter kann mit bis zu 14 dieser Server bestückt werden. Damit lassen sich bis zu 84 "Blades" in ein einziges Standard-Serverrack packen. Das BladeCenter verfügt über redundant ausgelegte Stromversorgung, Kühlung, Netzwerkverbindung und Management-Module. Die Netzwerkanbindung des BladeCenters erfolgt über Gigabit-Ethernet oder FiberChannel. An Infiniband-Modulen wird zurzeit noch gearbeitet. Alle Komponenten lassen sich während des Betriebs tauschen.

Weniger Platz

Laut IBM wird das BladeCenter-Chassis für 2.789 Dollar auf den Markt kommen. Der Server HS20 wird ab 1.879 Dollar zu haben sein. Blade-Server bieten den Betreibern von großen Server-Farmen vor allem Kostenvorteile, da die Installationen weniger Platz benötigen und leichter zu kühlen sind. IBM geht davon aus, dass bis 2006 der Markt für Blade-Server auf 3,6 Mrd. Dollar anwachsen wird. (pte)

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