Volkspartei profitiert von FP-Fiasko

25. September 2002, 10:41
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ÖVP zieht Stimmen ehemaliger FP-Wähler an

Wien - Die ÖVP hat von den Problemen der FPÖ bisher am meisten profitiert. Der Politologe Fritz Plasser teilte am Dienstagabend in der "ZiB2" mit, dass in den letzten Wochen rund 400.000 Wähler von der FPÖ zur ÖVP gewandert seien. Die SPÖ habe rund 300.000 Wähler von den Freiheitlichen angezogen. Die SPÖ sei damit unter den Arbeitern wieder die stärkste Partei.

Aktuelle Umfragen nach dem Führungswechsel in der FPÖ von Susanne Riess-Passer zu Mathias Reichhold konnte Plasser zwar noch nicht vorlegen, in den letzten acht Tagen sei die FPÖ aber nur bei elf bis zwölf Prozent gelegen. Diese Marke könne zwar bis zur Wahl noch gesteigert werden, mehr als 14 oder 15 Prozent würden Plasser aber "sehr überraschen".

Der Politologe geht davon aus, dass sich rund 30 Prozent oder 1,5 Millionen Wähler noch nicht definitiv festgelegt haben, welche Partei sie am 24. November wählen werden. Rund 25 Prozent oder 1,2 Millionen Stimmberechtigte seien "mehr oder weniger am Markt verfügbar" und würden anders wählen als 1999. (APA)

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