Admira-Trainer Walter Knaller greift durch

26. September 2002, 12:06
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Nach Cupaus gegen Drittligisten Altach ortete der Coach bei Spielern "vereinsschädigendes Verhalten"

Altach - Für Admira Wacker Mödling war am Dienstag in der zweiten Runde des ÖFB-Cups Endstation. Die Niederösterreicher unterlagen beim Westligisten Altach vor allem auf Grund einer desaströsen Leistung in den ersten 45 Minuten verdient 1:3. Die Vorarlberger hatten in der ersten Runde Pasching ausgeschaltet.

Versetzung und Geldstrafe

Das Ausscheiden in Altach wird für einige Admiraner weit reichende Folgen haben. "Wir werden jetzt den Kader durchforsten und einige Spieler, die nicht erfolgsorientiert für den Verein arbeiten, zu den Amateuren schicken oder ein Sondertraining organisieren, bis sie sich im Winter einen neuen Verein suchen können", kündigte Trainer Walter Knaller an. Zudem wartet auf die Admira-Kicker eine saftige Geldstrafe, über deren Höhe in den kommenden Tagen entschieden wird.

" Das war vereinsschädigend"

"Die erste Hälfte war schockierend, das war vereinsschädigendes Verhalten und torpediert die Arbeit aller, die sich für den Verein in den verschiedensten Bereichen einsetzen", schimpfte Knaller am Tag danach. Offensichtlich hätten einige Spieler die Aufgabe gegen den Westligisten nicht ernst genug genommen. "Wir haben uns gut vorbereitet und auch gewusst, dass es schwierig wird. Mich ärgert es, dass trotzdem eine Unterschätzung da war. Man kann ja im Cup ausscheiden, aber die Art und Weise war nicht in Ordnung", erklärte Knaller, der die Situation am Mittwoch Nachmittag mit Präsident Hans Werner Weiss besprechen wollte. (APA)

  • Altach - VfB Admira Wacker Mödling 3:1 (3:0) Altach, 1.300.

    Tore: Schöpf (26., 31.), Regtop (44.) bzw. Ziervogel (46.)

    Admira: Heu - Swierczewski - Hatz, Zingler - Cestnik (46. Ziervogel), Barisic, Brandmayer (46. Knaller), Suchard, Troyansky - Bozgo, Schwarz (46. Olszar)

    Gelbe Karten Admira: Hatz, Olszar, Knaller

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Admira, gestolpert

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