Autozulieferer schafft Sprung in die USA

24. September 2002, 19:02
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Linzer TMS Produktionssysteme denkt bereits an Beteiligung in den Staaten

Sindelfingen/Linz - An der reibungslosen Produktion der neuen E-Klasse im DaimlerChrysler-Werk Sindelfingen hat auch das Linzer Unternehmen TMS Produktionssysteme einen wesentlichen Anteil. Der Anbieter von automatisierten Fertigungssystemen setzt nun zum Sprung nach Nordamerika an.

Beteiligung

Im Rahmen einer Pressereise kündigte TMS-Geschäftsführer Gerhard Schupp an, von DaimlerChrysler kürzlich einen Auftrag im M-Klasse-Werk in Tuscaloosa (US-Bundesstaat Alabama) erhalten zu haben. Zunächst werde man noch mit einem lokalen Partner kooperieren, in den kommenden beiden Jahren ist aber an eine Beteiligung an dem US-Unternehmen gedacht.

Die ehemalige VA-Tech-Tochter TMS, die seit vergangenem November zum französischen GTIE-Konzern gehört, setzte im Vorjahr 200 Millionen Euro um, eine Steigerung um acht Mio. gegenüber 2000. Für heuer rechnet Schupp mit einem ähnlichen Umsatz, den die rund 1500 Mitarbeiter erwirtschaften. Hauptgeschäftsfelder sind das Engineering, die Montage und das Service von Karosseriebausystemen. In Sindelfingen stammt eine Fertigungslinie der E-Klasse von der Firma. (moe, DER STANDARD, Printausgabe 25.9.2002)

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